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5 Tipps für Pilzsammler

Wer mit Landvergnügen unterwegs ist, der steht fast immer in der Nähe schöner Wälder, in denen sich zur Zeit hervorragend Pilze suchen lassen. Wir geben fünf Tipps für den Ausflug in die Pilze.

1. Früh aufstehen
Viele Camper sind ja zeitig auf den Beinen, und das kommt ihnen beim Pilzesammeln zugute. Denn am frühen Morgen stehen die Chancen am besten, ein paar leckere Exemplare zu finden. Zur Standardausrüstung gehören ein scharfes Messer, eventuell ein Borstenpinsel zum ersten Reinigen der Pilze, ein Körbchen und ein gutes Pilzbestimmungsbuch.

2. Fündig werden
Viele Pilze stehen in Symbiosen zu Bäumen. Wer es zum Beispiel auf Steinpilze abgesehen hat, findet sie oft in der Nähe von Kiefern, Eichen, Fichten und Buchen. Um die Pilze zu bestimmen, sollte man sie nie abschneiden, sondern immer vorsichtig samt Knolle aus dem Boden drehen.

3. Richtig lagern
Ein Pilzkorb sieht nicht nur hübsch aus, sondern hat auch den Vorteil, dass die Pilze darin belüftet werden. In Plastiktüten oder -gefäßen hingegen zermatschen oder schimmeln sie leicht. Pilze sollten möglichst frisch zubereitet werden und nicht lange lagern.

4. Sicher bestimmen
Am besten ist es, Pilze direkt im Wald zu bestimmen, um nicht unnötig viele Pilze mitzunehmen. Wer sich bei einigen Exemplaren unsicher ist, kann sie in eine separate Schale im Korb legen. Wenn ein Pilzsachverständiger in der Nähe ist, kann er den Fund kostenlos begutachten.

5. Lecker zubereiten
Ob als Risotto, Pilzpfanne oder -suppe, Pilze schmecken in vielen Variationen. Wichtig ist, dass sie mindestens 20 Minuten durchbraten. Ihr hoher Eiweißgehalt macht auch essbare Pilze für manchen schwer verdaulich. Daher ist von großen Pilzmengen am späten Abend eher abzuraten. 

Foto: Jan Ganschow

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