Tour de Landvergnügen: Von Colmar an den Bodensee
Unsere Botschafter Ulrike und Thomas fuhren vom französischen Colmar bis an den Bodensee. Sie nehmen uns mit auf eine Tour de Landvergnügen zwischen Vogesen und Schwarzwald.
Der erste Teil ihrer Tour führte unsere Landvergnügen-Botschafter Ulrike und Thomas Joos vom Instagram-Kanal Mit Ferdinand auf Reisen durchs deutsch-französische Grenzgebiet von Baden ins Elsass. Sie übernachteten bei Gastgebern von Landvergnügen und France Passion. In Teil zwei geht es weiter von den Vogesen über die Rheinebene weiter durch den Südschwarzwald zum Bodensee.
Auf dem Weg nach Colmar führt die Tour von Ulrike und Thomas zunächst nach Lapoutroie. Hier dreht sich im Musée des Eaux de Vie alles um Hochprozentiges und die Geschichte der regionalen Brennkunst. Alte Brennapparate, Flaschen und allerlei Kuriositäten gibt es zu entdecken, eine Kostprobe gehört natürlich auch dazu.

Direkt gegenüber liegt die dazugehörige Hausbrauerei Brasserie du Pays, Gastgeber bei France Passion. Wer nach der Degustation lieber nicht mehr weiterfahren möchte, kann also einfach mit dem Camper bleiben und hier die Nacht verbringen.
Danach geht es weiter nach Colmar. Das Weinzentrum des Elsass ist eine Stadt wie aus dem Märchen. Pittoreske Häuser, Kanäle und Gondeln wie in Venedig, überall Leben und geschäftiges Treiben in den Gassen der Altstadt. Die Markthalle ein Traum - nicht nur für Feinschmecker. Kunstliebhaber kommen in Colmar ebenfalls auf ihre Kosten. Übrigens: Auguste Bartholdi, ein Sohn der Stadt, ist Schöpfer der New Yorker Freiheitsstatur. Plaketten mit ihrem Bild zieren das Pflaster, ein Abbild den Kreisverkehr am nördlichen Stadteingang.


Von diesem elsässischen Idyll geht es weiter über die nahe Grenze ins Badische. Unweit der Schwarzwaldmetropole Freiburg besuchen Ulrike und Thomas Petra, Gastgeberin in der Steinmühle. Sie testen ihre leckeren Produkte aus dem eigens kreierten Wanderrucksack. Gäste können ihn für einen Ausflug mieten. Kulinarischer Tipp unserer Reisenden: das Holzofenbrot, das Gäste unbedingt vorbestellen sollten. Der Stellplatz liegt direkt an einem rauschenden Bach.

Von dort aus führt die Tour auf die Höhen des Schwarzwaldes. Der Titisee und der Schluchsee begeistern die Reisenden. Das Highlight für Thomas ist aber ein Besuch bei der Rothaus-Brauerei. Sein Tannenzäpfle hat er sich redlich verdient. Den Feldberg grüßen sie aus der Entfernung.

Einmal kurz durch die Schweiz, dann sind sie schon beim nächsten Gastgeber, dem Weingut Zolg. Hier haben sie mehrfach Glück: Zum einen ist die schöne Besenwirtschaft geöffnet, ein Tisch nimmt die Besucher herzlich auf – badische Gastfreundschaft pur. Zum anderen gibt es ein "Rund-um-sorglos-Paket" für Landvergnügen-Reisende: Entsorgungsmöglichkeit für Schwarz- und Grauwasser sowie eine Frischwasserstation. Stromsäulen wurden mit Unterstützung des Landvergnügen-Förderfonds errichtet.

Ein Tipp: In dieser Region solltet ihr sehr auf eure Handys aufpassen. Auf Grund der Grenznähe und dem Grenzverlauf wählen sich eure Geräte mal ganz schnell ins Schweizer Netz ein. Und da ist nichts mit Roaming, aber ganz schnell mit heftigen Kosten.
Am nächsten Morgen fahren Ulrike und Thomas durch das Bodensee-Hinterland vorbei an Kloster und Schloß Salem in das Deggenhausertal. Ihr Ziel ist der Biolandhof Steidle mit dem Bioland-Restaurant „Gasthaus Sternen“. Hier kann man wunderschön spazieren gehen und sich danach kulinarisch verwöhnen lassen.

Nach einer ruhigen Nacht heißt es Abschied nehmen und zurück nach Hause. Das Fazit zu ihrer Tour: Sowohl France Passion wie auch Landvergnügen sind herrliche Konzepte - und quasi identisch. "Auf unserer Reise haben wir andauernd Landesgrenzen überschritten und gemerkt, dass trotz vieler Unterschiede noch mehr Gemeinsamkeiten bestehen", sagt Ulrike. Und Thomas fügt hinzu: "Das Verständnis für die Natur, die Regionalität, das Heimatgefühl, der Umgang mit Tieren und den Produkten verbindet. Wir haben das genossen - und werden es bestimmt wiederholen."
