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Beerenzeit: So schmeckt der Sommer

Es ist Beerenzeit! Wir geben Tipps zum Pflücken, Einkochen und Zubereiten der leckeren Früchte.

Ob beim Waldspaziergang oder in den Hofläden unserer Gastgeber, überall leuchten momentan tiefrote Johannisbeeren, dunkellila Blau- und Brombeeren und leckere letzte Erdbeeren. Wer nicht alle pur vernascht, kann sie zu üppigen Desserts wie einem Eton Mess mit Baiser und Schlagsahne verarbeiten, damit sein Frühstücksmüsli garnieren oder zu einem Trifle mit Creme und Löffelbiskuit aufschichten. Wir stellen Ihnen einige Beeren-Höfe im Landvergnügen sowie die passenden, überwiegend campingtauglichen Rezepte vor.

Himbeeren und Brombeeren

Himbeeren und Brombeeren zum Selberpflücken gibt es zum Beispiel auf dem Himbeerhof Niemeyer in Niedersachsen. Weil die zarten Beeren nicht lange gelagert werden können, sollte man sie möglichst schnell verzehren, beispielsweise als fruchtigen Himbeerjoghurt.

Ein einfaches Rezept für die Campingküche ist der Brombeerschmarren mit einem Teig aus Haferflocken und Mehl .

Zutaten: 200 Gramm Brombeeren, 4 Eier, getrennt, 150 Gramm Mehl, 80 Gramm Zucker, 200 Milliliter Sahne, 30 Gramm Butter, Puderzucker

Zubereitung: Aus Sahne, Mehl, Eigelb und 60 Gramm Zucker einen Teig rühren, Die Eiweiße zu einem steifen Schnee schlagen und unterheben. Eine Auflaufform fetten, den Teig hinein gießen und die Beeren darauf verteilen, mit dem restlichen Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen fünfzehn bis zwanzig Minuten backen, aus der Form lösen und in Stücke rupfen. Mit Puderzucker bestreut servieren.

Wenn Sie länger etwas von Ihren Beeren haben oder andere damit beglücken möchten, probieren Sie’s doch mal anstatt Marmelade mit einem Brombeeressig.

Zutaten: 350 Gramm Brombeeren, 75g Zucker, 400ml Weißweinessig

Zubereitung: Die Beeren gründlich waschen, putzen und abtropfen lassen. Mit dem Zucker in einem Topf vermengen, leicht andrücken und erhitzen bis sich der Zucker gelöst hat. In heiß ausgespülte Gläser oder Flaschen mit weitem Hals füllen und mit dem Essig auffüllen. Etwa 2 Wochen an einem sonnigen Ort ziehen lassen und ab und zu schütteln. Anschließend durch ein feines Sieb gießen und wieder in vorbereitete Flaschen füllen.

 

Ein Himbeerjoghurt ist vor allem in der Himbeerzeit immer willkommen.

Sauerkirschen

Gut Kirschen essen ist auf dem Magdalenenhof, ein Bio-Obstbaubetrieb, der bereits seit 1956 existiert. Entsteint können sie zum Beispiel zu Kompott verarbeitet und mit Griesbrei serviert werden. Wer selbst pflücken möchte, ist auf dem Obsthof Lefers im Alten Land willkommen.

 

Kaum ein Obst verbindet man so mit dem Sommer wie die Kirsche.

Schwarze Johannis- & Stachelbeeren

Das Klostergut Mönchpfiffel in Thüringen hat sich auf den Anbau von Stachelbeeren und schwarzen Johannisbeeren spezialisiert. Sie lassen sich zum Beispiel zu einem delikaten Saft verarbeiten.

Zutaten: 1k Johannisbeeren, 500ml Wasser, 100g Zucker

Zubereitung: Johannisbeeren waschen, Blätter entfernen (die Stiele können dranbleiben). In einen Topf geben, Früchte zerstampfen und mit dem Wasser zum Kochen bringen. Unter Rühren 10-15 Minuten köcheln lassen. Anschließend durch ein Sieb mit Tuch filtern. Saft noch einmal aufkochen und in saubere keimfreie Flaschen abfüllen. Mit Wasser verdünnt oder pur genießen.

Das Klostergut verkauft aber auch eigene Produkte, zum Beispiel pikanten Bio-Senf mit schwarzer Johannisbeere, der hervorragend zu Käse schmeckt.


Schwarze Johannisbeeren gehören zu den wenigen Obstarten, die schon seit Jahrtausenden in Deutschland heimisch sind.

Heidelbeeren

Selbstgepflückt schmecken Blaubeeren am besten. Eine höhere Trefferquote als im Wald haben Beerenfreunde auf dem Syring-Hof (Brandenburg), an den Selbstpflücktagen auf dem Bickbeernhof (Niedersachsen) sowie in Herrmanns Blaubeerland (Niedersachsen). Von dort stammt auch ein leckeres Blaubeerkrapfen-Rezept, das sich einfach in der Pfanne zubereiten lässt. Guten Appetit!

Naschen vom Strauch auf dem Bickbeernhof.

 

 

 

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