Landvergnügen: Reise- und Genussführer

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Osterbräuche aus Europa

Bald ist Ostern. Das nehmen wir zum Anlass, uns die Osterbräuche unserer FEFI-Freunde näher anzuschauen. Im FEFI Netzwerk sind europäische Stellplatzführer vereint, die nach einem ähnlichen Konzept wie Landvergnügen funktionieren.

Frankreich: Glocken auf Reisen

Nach ausgiebigem Glockengeläut am Gründonnerstag ist es bis zum Ostersonntag still. Den Kindern wird erzählt, dass die Kirchenglocken nach Rom reisen und dort den päpstlichen Segen und Süßigkeiten empfangen. Mit diesem Süßigkeiten kehren sie am Ostersonntag zurück. Ein beliebtes Symbol an Ostern sind daher die Glocken, mehr noch als der Osterhase. Als traditionelles Ostergericht gilt die Lammkeule mit frischem Gemüse. Wenn Sie Ostern in Frankreich genießen wollen, dann bestellen Sie hier die neue Ausgabe von „France Passion“.

Dänemark: Briefe ohne Absender

Ostern heißt auf Dänisch „Påske". Wer über Ostern mit „Pintrip“ nach Dänemark reist, wird ähnliche Osterdekorationen finden wie in Deutschland. Das Bemalen von Eiern ist auch hier sehr beliebt. Eine speziell dänische Tradition sind die sogenannten „gækkebreve", was auf Deutsch „Scherz- oder Narrenbrief“ heißt. Diese kunstvoll zurechtgeschnittenen Papierbriefchen werden mit einem Reim versehen und ohne Absender verschickt. Der Empfänger muss raten, wer der Absender ist. Gelingt ihm das nicht, wird der Briefeschreiber – meist ein Kind – mit einem Osterei belohnt. Eine Anleitung für einen „gækkebreve“ finden Sie hier.

Spanien: Strohpuppen und Prozessionen

Im Überwiegend katholisch geprägten Spanien, dem Heimatland von „España Discovery“, dauert die „Semana Santa“ (Heilige Woche) von Palmsonntag bis Ostersonntag. Gefeiert wird in religiösen Zirkeln mit eindrucksvollen Prozessionen, bei denen die Kreuzigung Jesu symbolisch nachgestellt wird. In einigen Regionen wie Kastilien und dem Baskenland verbrennen die Menschen am Ostersonntag eine große Strohpuppe, die mit Feuerwerkskörpern gefüllt sein kann. Beim Caramelles-Singen werden die Sänger mit Essen belohnt.

Großbritannien: Rosinenbrötchen mit Kreuz

Mit „ester cards“ lassen die Briten Freunde und Verwandte wissen, dass sie an sie denken. Ein traditionelles Karfreitag-Essen in der Heimat von „Britstops“ sind Hot Cross Buns, Hefebrötchen mit Gewürzen und Rosinen, die oft mit einem Kreuz aus Zuckerguss verziert sind, und Fisch. An Ostersonntag suchen die Kinder Ostereier. Auf den Tisch kommt Lammbraten und nachmittags Simnel Cake , eine leichte Obsttorte.

Schweiz: Spiele rund ums Osterei

„Eiertütschen“ heißt es in der Schweiz, wenn ein Spieler versucht, sein hartgekochtes Ei gegen die Spitze des Eis seines Gegenspielers zu schlagen und dabei die Schale zu zerbrechen. Ein weiterer Brauch im Raum Zürich heißt „Zwänzgerle“: Dabei stehen sich Kind und Erwachsener gegenüber. Der Erwachsene versucht, ein 20-Rappen-Stück so zu werfen, dass es im hart gekochten Ei stecken bleibt. Gelingt das nicht und prallt die Münze ab, erhält das Kind die Münze, ansonsten darf der Werfer das Ei haben. Wenn Sie diese Bräuche aus nächster Nähe erleben wollen, empfehlen wir den Stellplatzführer „Swiss Terroir".

 

Besuchen Sie auch die Webseite von FEFI – Fédération Européenne de la Formule Invitations und lernen Sie hier mehr über das Konzept.

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