Landvergnügen: Reise- und Genussführer

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Mit WWOOF das Landleben entdecken

Besuche auf Landvergnügen-Höfen geben immer wieder interessante Einblicke. Sie zeigen, wie Landwirtschaft heute funktioniert und wie viel Arbeit dahinter steckt. Wer tiefer in das Leben von Öko-Betrieben eintauchen möchte und ein bisschen Zeit hat, für den eignet sich möglicherweise ein Aufenthalt als Wwoofer. WWOOF ist die Abkürzung für World-Wide Opportunities on Organic Farms. Dieses internationae Netzwerk bringt freiwillige Helfer mit Bio-Betrieben zusammen. In der Regel erhalten die Gäste Kost und Logi und arbeiten dafür auf dem Hof mit. Auch in Deutschland hat sich dieses Netzwerk etabliert. Unter www.wwoof.de finden alle Interessierten weitere Informationen. Auch ein paar Landvergnügen-Höfe sind dort zu finden...

Claudia Eberlein vom Lindenhof Auterwitz hatte in den letzten Jahren einige Wwooferinnen und Wwoofer zu Gast. "Wir haben auf diese Weise freundliche, interessierte Menschen kennenlernen dürfen, die uns bei unseren Arbeiten auf dem Hof unterstützen", sagt sie. So halfen ihr die Gäste dabei, Beete vorzubereiten, Weiden zu beschneiden, einen Weidenzaun zu bauen oder das Fachwerkhaus zu streichen.

Auch einen Teil ihrer Freizeit verbrachte Claudia Eberlein und ihre Familie mit den freiwilligen Helfern. Es wurde gemeinsam gekocht, besuchte zusammen einen Yoga-Kurs, machte Musik oder arbeitetete mit Leder. Claudia Eberlein freut sich schon auf die neuen Begegnungen in diesem Sommer, “denn nicht nur die Wwoofer lernen von uns, sondern es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. So haben wir es bisher erlebt und sind sehr dankbar für diese Zeiten.“

Auch der Ziegenhof Zur Wolfsschlucht an der polnischen Grenze hat gute Erfahrungen mit Wwooferinnen und Wwoofern gesammelt. In der Regel bleiben die Gäste drei Wochen und unterstützen Andrea Roß und Klaus-Bernd Günther beim Versorgen der Tiere und bei der Käseproduktion. So konnten sie interessante Menschen aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich, Italien und Kalifornien kennenlernen. „Es ist schön, wenn die Welt zu uns kommt“, freut sich Klaus-Bernd Günther.

 

 

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