Landvergnügen: Reise- und Genussführer

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Gesund durch den Winter

Nieselwetter, Wind und Kälte machen viele Menschen im Winter anfällig für Infekte. Mit ihren hochwertigen Naturprodukten können unsere Gastgeber helfen, gesund zu bleiben.

Honig

Momentan befinden sich die Bienen auf dem Ökohof Fläming noch in der Winterruhe. Doch im März werden sie wieder ausschwärmen. Ihr Honig enthält neben den Grundstoffen Zucker und Wasser wertvolle Vitamine und Enzyme. Daher wird ihm eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Einige Sorten wie der neuseeländische Manuka-Honig kommt bis heute in Krankenhäusern zur Wundbehandlung zum Einsatz. „An heimischen Sorten kommt ihm der Kornblumenhonig mit seiner hohen antibakteriellen Wirkung besonders nah“, weiß Friedrich Rosenthal, der auf dem Ökohof Fläming die Imkerei betreut. Er empfiehlt, Honig möglichst pur zum Beispiel als Brotaufstrich zu essen. In Tee oder warmer Milch sollte er erst bei Trinktemperatur, also etwa 40 Grad, hinzugegeben werden, damit seine Nährstoffe erhalten bleiben.

Die Bienen arbeiten hart und unermüdlich, um ihr wohlschmeckendes "Gold" herzustellen.

Das wussten schon Oma und Uroma: Honig ist gesund!

Rinderknochenbrühe

Wer sich gestresst und durchfrohren fühlt, den wärmt eine gute Rinderknochenbrühe. Sie ist nicht nur geschmacklich besonders reichhaltig, sondern hat auch wertvolle Inhaltsstoffe, die unter anderem entzündliche Prozesse im Körper eindämmen sollen. Der Eichrüttehof im Schwarzwald nutzt die Brühe als Basis für Flädle- oder Nudelsuppe und serviert sie in der hofeigenen Gastwurtschaft auf Wunsch auch mit Ei. Hergestellt wird sie aus den Knochen der in Muttertierhaltung aufgezogenen Rinder. 

Die Rinder vom Eichrüttehof grasen auf knackig grünen Schwarzwälder Weiden.

Eine entzündungshemmende Wirkung von Knochenbrühe wurde bereits nachgewiesen.

Brände und Kräuter

Ingrid Bolds Apotheke sind ihr Kräutergarten und die Wiesen und Wälder rund um ihren Hof in Neuwirtshausen am Rande der bayerischen Rhön. Als Wildkräuterexpertin weiß sie genau, welches Kraut wogegen gewachsen ist. In ihrem Hofladen finden sich nicht nur allerlei Kräuterzubereitungen, sondern auch Brände, die ihr Mann Lothar in der hofeigenen Brennerei Bold’s Schnappsideen herstellt. „Prophylaktisch ist auch ein Schnäpschen zur Abwehr von ‚Viren’ immer gut“, sagt Ingrid Bold, und empfiehlt ihren Favoriten, einen Vogelbeerenbrand.

Gegen akute Krankheitssymptome hat sie folgende Rezepte parat:

Husten chronisch und Katarrhe

2 gehäufte Teelöffel Huflattich auf 250 ml kochendes Wasser, 10 Minuten ziehen lassen

Zur Erhöhung der Schleimausscheidung:

1 Esslöffel Eibischwurzel mit 150 ml kaltes Wasser verrühren, 1 1/2 Stunden stehen lassen, öfter rühren, dann abseihen. Mit Dost- und Huflattichtee zu gleichen Teilen vermischen.

Husten, akut und Reizhusten:
2 Teile Spitzwegerich
1 Teil Lindenblüte
1 Teil Dost

Einen Teelöffel der Mischung auf 150 ml kochendes Wasser, 10 Minuten ziehen lassen

Erkältung, grippale Infekte:
1 Teelöffel Lindenblüten auf 150 ml kochendes Wasser, 10 Minuten ziehen lassen

Wildkräuter-Wanderung mit Landvergnügen-Gastgeberin Ingrid Bold

Die natürliche Heilkraft des Spitzwegerichs wird hoch geschätzt.

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