Landvergnügen: Reise- und Genussführer

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Campende Gastgeber

Auch einige unserer Gastgeber sind mit dem Wohnmobil unterwegs – und bringen immer wieder interessante Erfahrungen mit.  

DekoNatur Kreativhof: Landvergnügen als Familienangelegenheit

Eine Reise durch Frankreich brachte Verena Bartels zu Landvergnügen. „Mit France Passion standen wir auf wunderschönen Höfen. Als ich dann erfuhr, dass es dieses Konzept auch für Deutschland gibt, habe ich meiner Mutter Renate gleich vorgeschlagen, dass wir auch mitmachen“, sagt sie. Ihr DekoNatur Kreativhof liegt in Kunrau im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt nahe der einstigen innerdeutschen Grenze. In einer früheren Scheune bietet Renate Bartels Kurse und Workshops zum Basteln mit Naturmaterialien an und stellt selbst  wunderschöne Kränze in kleiner Auflage her. Vor zwei Jahren legte sich auch Renate Bartels ein eigenes Wohnmobil zu.

„Wenn wir im Landvergnügen unterwegs sind, schauen wir natürlich schon, wie’s die anderen machen, zum Beispiel wie die Hofläden dekoriert sind“, sagt sie. Eine tolle Idee entdeckte sie auf dem Biohof Groß in Homberg/ Mühlhausen: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung haben die Gastgeber kompakt auf einen Zettel kopiert, den sie den Reisenden bei der Ankunft überreichen. „Wir stellen unseren Gästen zwar auch eine Mappe bereit, aber das fand ich eine tolle Sache“, sagt sie.

Bei den Bertels bedeutet Landvergnügen Familienanschluss, für jeden, der es wünscht. Da bietet schon mal die achtjährige Enkeltochter für interessierte Gäste eine Stadtführung durch Kunrau an, was bei vielen Gästen gut ankommt.

Einweihung des Wohnmobils mit Freunden und Familie bei Landvergnügen-Gastgeber DekoNatur

Sturmiushof: Campinglust statt Campingfrust

Als sich Walter Zeitz vom unterfränkischen Sturmiushof seinen Knaus Kastenwagen zulegte, stellte er fest, wie schwierig es ist, einen schönen Stellplatz zu finden. Er wird heute noch wütend, wenn er an den Strafzettel mit dem Vermerk „Campen verboten“ denkt, den man ihm für eine Nacht auf dem Parkplatz einer Therme verpasste.

Als er Landvergnügen über den Direktvermarkterorganisation „Einkaufen auf dem Bauernhof“ kennenlernte, war klar: Er möchte das Konzept sowohl als Camper als auch als Gastgeber ausprobieren. „Man vergleicht natürlich schon und tauscht sich mit den anderen Gastgebern aus“, sagt Walter Zeitz. Wenn er selbst Gäste empfängt, dann gilt für ihn die Devise: „Was wir von anderen Gastgebern erwarten, das bieten wir auch.“

Die Camper stehen bei ihm auf einer Streuobstwiese mit Blick über das Saaletal und die Rhön. Im Hofladen finden sie Liköre und Brände aus der hauseigenen Brennerei, aber auch Fruchtaufstriche und Fruchtsäfte. Besonders stolz ist Walter Zeitz auf seinen „Röhner Mo“, ein fruchtiger Aperitif aus Streuobstäpfeln und Apfelbrand, und natürlich seinen mehrfach preisgekrönten Whisky.

Walter Zeitz ist es am liebsten, wenn sich Gäste ein bis zwei Tage vorher anmelden – und etwas Zeit mitbringen. Dann veranstaltet er für sie ausführliche Whisky-Tasting in der Lounge , „wenn es sein muss und die Leute echtes Interesse mitbringen, dann auch noch abends um 22 Uhr nach einem langen Erntetag.“ Die meisten Gästen danken es ihm mit vollen Einkaufstaschen.

 

Sind mit einem Kastenwagen von KNAUS unterwegs: Doris und Walter Zeitz vom Sturmiushof

Hof Wolf: Landvergnügen aus Leidenschaft

In der Nähe von Hannover betreibt Jörg Wolf nebenberuflich seine Pferdepension. Auch wenn er keinen Hofladen besitzt, empfängt er gerne Camper, denn er ist selbst einer von ihnen. Mit seinem VW T3 und einen DDR-Wohnwagen ist er regelmäßig im Landvergnügen, aber auch auf Festivals oder Campingplätzen unterwegs. „So kam ich auf die Idee, selbst Campinggäste zu empfangen“, sagt er. Rund 30 Landvergnügen-Gäste besuchen ihn pro Jahr, einige sind Freunde geworden und kommen regelmäßig. Genau wie seine Besucher liebt er die Spontanität beim Reisen mit dem Bulli und die Erfahrung abseits des Mainstream unterwegs zu sein. Auch wenn er nicht direkt von Landvergnügen profitiert, freut er sich über Gäste.

„In den Anfangszeiten von Landvergnügen waren vor allem junge Familien unterwegs. Seit der Stellplatzführer bekannter geworden ist, sind auch mehr luxuriösere Gefährte unterwegs“, stellt Jörg Wolf fest. Über das gemeinsame Hobby ergeben sich oft längere Gespräche mit den Gästen. Wolf gibt ihnen Tipps für Unternehmungen in der Umgebung und tauscht sich über Reiseziele aus – für seine nächste Tour ins Landvergnügen.

Tauscht sich gerne mit Reisenden aus: Jörg Wolf vom Hof Wolf

 

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