Landvergnügen: Reise- und Genussführer

Weihnachtliches Sachsen

Ob Christstollen, Räuchermännchen oder Herrnhuter Sterne: in Sachsen können Reisende allerhand Weihnachtsbräuche entdecken und Drehorte von DEFA-Klassikern besuchen. 

Wer es an Weihnachten richtig feierlich haben will, der fährt nach Sachsen. Mit seinen vielfältigen Traditionen knüpft die Region an jahrhundertealte Bräuche an. Für uns Grund genug, unsere Tour de Sachsen mit allerlei Winter-Highlights noch einmal vorzustellen. Start und Ziel ist die Weihnachtshauptstadt Dresden. Natürlich haben wir für unterwegs auch passende Landvergnügen-Gastgeber parat.

START DER TOUR
Unsere Tour startet in Dresden. Der Dresdner Striezelmarkt ist einer der bekanntesten und ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands.ist der bekanntesten und ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Er existiert bereits seit 1434. Es gibt Stände mit klassisch sächsischer Handwerkskunst und vielen lokalen Leckereien wie dem berühmten Christstollen. 300 Exemplare dieser Spezialität reifen übrigens in diesem Jahr im Glockenturm der Frauenkirche. Einen Teil des Erlöses aus der limitierten Sonderedition spendet die Dresdner Mühlenbäckerei an das Gotteshaus.



DER DEFA-KLASSIKER
Von Dresden sind es nur 15 Kilometer bis nach Moritzburg. Im Winter 1972/73 wurde dort der Märchenfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gedreht. Das ehemalige Lustschloss von August dem Starken diente als zauberhafte Kulisse für die DDR-Version von Grimms Aschenputtel.


WEIHNACHTLICHE HANDWERKSKUNST
Wie entstanden früher Pfefferkuchen? Fragen wie diese beantwortet das Pfefferkuchenmuseum in Pulsnitz, nordöstlich von Dresden. In der Dauerausstellung des Museums können Besucher einen Blick in eine echte Pfefferkuchen-Schauwerkstatt werfen. Zu sehen sind eine komplette Pfefferküchlerei mit Maschinenbetrieb und Handausstattung von 1900. Es gibt Informationen zur Honig- und Zuckergewinnung, historische Lebkuchendosen und ein Model zur Ausformung von Leb- und Pfefferkuchen.


HERRNHUTER STERNE
Hängt bei Ihnen zu Hause auch ein Herrnhuter Stern zur Weihnachtszeit im Fenster? Auch dieses Weihnachts-Evergreen kommt aus Sachsen. Vor mehr als 160 Jahren wurden aus Papier und Pappe die ersten Exemplare gebastelt. Der aus 17 viereckigen und acht dreieckigen Zacken bestehende Weihnachtsschmuck gilt als Urtyp des Christsterns. In der Schauwerkstatt mit Produktion und Restaurant können sich Besucher von dem heutigen Herstellungsverfahren überzeugen, das noch immer mit viel Handarbeit einhergeht. 
Die Nacht können Sie beim Landvergnügen-Gastgeber Räucher-Häus’l in Herrnhut verbringen. In einem Oberlausitzer Umgebindehaus befinden sich Schauräucherei und Hofladen.

BESONDERE ARCHITEKTUR
Bekannt für seine mehr als 250 Umgebindehäuser ist Obercunnersdorf. Dabei handelt es sich um einen besonderen Architekturtyp, eine Mischung aus Block-, Fachwerk- und Massivbauweise. Dieser Stil macht Obercunnersdorf zu einem der schönsten Orte der Oberlausitz. Mehrfach war das Dorf Kulisse für Filmproduktionen, zum Beispiel für den DEFA-Klassiker „Die Weihnachtsgans Auguste“. Bis heute strahlt der MDR den Kinderfilm an Heiligabend aus. Der Bio-Berggasthof Beckenbergbaude überzeugt mit leckeren Bio-Gerichten und einem Stellplatz für Wohnmobilreisende.

WEIHNACHTSMARKT AUF DER FESTUNG
Weiter geht das Wintermärchen auf der Festung Königsstein. Auf der Bergfestung mit Blick über die Elbe findet an allen Adventssonntagen ein historischer Weihnachtsmarkt statt mit altem Handwerk, traditionellen Spielen und vielem mehr.

RÄUCHERMÄNNCHEN UND KUNSTHANDWERK
Von den steilen Hügeln der Sächsischen Schweiz führt nun eine etwas längere Tour ins Erzgebirge. Wie haben Kinder früher gespielt und Weihnachten gefeiert? Das Spielzeugmuseum in Seiffen im Erzgebirge gibt Einblicke in die jahrhundertealte Handwerkstradition. Sie geht auf den Bergbau und die Zinngewinnung zurück. Daraus entwickelte sich zusammen mit der Glasbläserei die unverwechselbare erzgebirgische Holzkunst. Heute ist Seiffen für seine weltweit einmalige Holzdrechslerei bekannt. So entstehen unter anderem Räuchermänner, Pyramiden und Schwibbögen. Einen Stellplatz finden Landvergnügen-Reisende bei Kleine Heile Welt Bräu. Das Restaurant in Marienberg verfügt auf über eine eigene Brauerei.


300 JAHRE TRADITION
Nach dem Abstecher ins Erzgebirge geht es zurück an die Elbe. Weltbekannt ist das Porzellan aus Meißen. Die Porzellan Manufaktur Meißen wurde 1710 gegründet. Die Dauerausstellung des Museums erzählt anhand von rund 2000 Objekten die Geschichte des Meißener Porzellans. Doch die Stadt hat noch mehr zu bieten: In der gemütlichen Altstadt sollten Besucher unbedingt die Kaffeestube Meißen ansteuern und die Eierschecke probieren. 20 km nördlich von Meissen bietet die kleine familiengeführte Porzellanmanufaktur Raupach schöne Stellplätze unterm Sternenhimmel an.


Mehr Informationen zum Weihnachtsland Sachsen finden Sie hier:

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