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Landvergnügen: Reise- und Genussführer

Landvergnügen mit Hund: 3 Fragen an Maike Doerenberg

Im Interview gibt Landvergnügen-Botschafterin Maike Doerenberg Tipps zu Reisen mit Hund ins Landvergnügen.

Seit 2015 ist Maike Doerenberg mit ihrem Mann Claus-Peter und Hund Fiete im Landvergnügen unterwegs. Die erste Amtshandlung der Landvergnügen-Botschafterin, wenn sie das neue Buch in den Händen hält: mit einem Bleistift alle Höfe durchstreichen, die keine Hunde willkommen heißen. Das ist zum Glück nur ein Bruchteil der mehr als 1.100 Gastgeber. Auf den meisten Höfen ist die Kielerin mit ihrem Schäferhund-Labrador-Mischling herzlich willkommen.

Maike, warum passen für Dich Landvergnügen und Reisen mit Hund so gut zusammen?

In den allermeisten Fällen stehen wir allein oder mit maximal einem anderen Wohnmobil auf den Höfen. Das heißt, unser Hund hat kommt sich nicht mit anderen in die Quere. Auf gewöhnlichen Stellplätzen kann das nämlich ein Problem sein. Wir suchen uns immer Höfe aus, die am Ortsrand oder in Alleinlage liegen. So können wir mit dem Hund direkt zu langen Spaziergängen durch den Wald und die Felder aufbrechen.

Mit welchen Höfen im Landvergnügen verbindest Du besondere Erinnerungen?

Es gibt viele Höfe, die eine Wasserschale für Hunde bereitstellen. Auf dem Bisonhof Nissen bei Flensburg gab es extra Fleischpakete für Hunde. Fiete hat begeistert auf einem Bisonschwanz herumgekaut. Ich traue es mich kaum zu sagen, aber auch rohe Rinderohren sind für meinen Hund eine absolute Delikatesse. Wegen seiner schönen Lage kann ich den Biohof Hümme in Behlendorf in Schleswig-Holstein empfehlen. Von dort aus kann man einfach loslaufen, ohne einem Auto zu begegnen. Quasi am Ende der Welt liegt der Wolfsbornerhof in Herchweiler mit eigenem Restaurant. Der Gründlebauernhof in Hornberg im Schwarzwald ist ebenfalls wunderschön und lohnt sich auch für einen Tagesausflug.

Was sollten Hundebesitzer vor Ort beachten?

Wenn ein Gastgeber keine Hunde auf seinem Hof haben möchte, sollten das Reisende unbedingt respektieren und nicht verhandeln nach dem Motto: „Mein Hund ist so klein, den bemerken Sie gar nicht.“ Meistens haben die Gastgeber ihre Gründe oder schon schlechte Erfahrungen gemacht. Ich kündige bei den Höfen an, dass ich mit Hund reise und führe Fiete immer an der Leine. Das ist ganz wichtig, denn in einer ungewohnten Umgebung lässt sich das Verhalten des Tiers nie genau vorhersagen, egal wie gut der Hund sonst hört. Von Ställen und Weiden halten wir uns fern. Dass ich alle Hinterlassenschaften beseitige, versteht sich von selbst. Das gilt übrigens auch bei Spaziergängen durch die Felder, denn oft werden Wiesen als Grünfutter genutzt.

 

Bei Landvergnügen sind alle Gastgeber, bei denen Hunde erlaubt sind, mit einem entsprechenden Piktogram versehen.

 

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