Wichtiger Hinweis: Aktuelle Informationen zum Coronavirus (COVID-19) und den Auswirkungen auf das Landvergnügen-Netzwerk

Landvergnügen: Reise- und Genussführer

Mein Account

Ab-Hof-Verkauf trifft Gastfreundschaft - jetzt anmelden!

Ab sofort können sich neue Gastgeber für „Landvergnügen 2021“ anmelden. Wir haben bei neuen Höfen aus 2020 nachgefragt, welche Tipps sie nach ihrem ersten Landvergnügen-Jahr parat haben.

40 Einwohner hat der beschauliche Ort Luckau im Spreewald. Ortsvorsteher Andreas Petschick möchte ihn für den Tourismus öffnen. Deshalb meldete sich der Imker vom Spreewaldbienenhof zur Saison 2020 bei Landvergnügen an.

„Es ist sehr, sehr gut gelaufen“, resümiert er. „Wir hatten von Himmelfahrt bis Ende September fast jeden Tag Gäste. Insgesamt waren es sicher 450 Leute, die uns besucht haben – alles nette Menschen.“

Werbung für den Ort

Neben dem touristischen Aspekt geht es ihm vor allem um den Spaß am Gastgebersein. „Wenn ich es mir genau ausrechne, mache ich keinen Gewinn mit den Campern“, räumt Andreas Petschick ein. „Aber es ist gute Werbung für unseren Ort und ein Test für andere touristische Angebote.“

Neuen Gastgebern empfiehlt er, sich genau zu überlegen, welche Zusatzleistungen sie anbieten. Lohnt es sich, eine Strom- oder Wasserleitung zum Stellplatz zu legen? Oder ist die Abrechnung viel zu aufwendig? Sie sollten außerdem ein bisschen Zeit übrig haben, um die Camper zu empfangen und zu verabschieden.

Die Marke bekannt machen

Gut besucht war 2020 auch das Weingut Klein von Christin Leydecker und Phil Klein. „Als junges Weingut war Landvergnügen für uns im Corona-Jahr wichtig, um unsere Marke bekannter zu machen und neue Kunden zu gewinnen. Denn Messen oder Feste fanden ja nicht statt“, sagt Phil Klein. Aus den Begegnungen mit den Campern sind teilweise echte Freundschaften entstanden. Mit einigen saß er abends bei einem Glas Wein noch lange vor dem Wohnmobil, auch wenn die Arbeit dafür liegen blieb.

Gefreut haben sich die Winzer über das echte Interesse der Reisenden an landwirtschaftlicher Produktion und die neu entdeckte Begeisterung für das Reisen in Deutschland. Viele nutzten die 24 Stunden vor Ort, um sich den Betrieb und das Dorf anzuschauen. Die drei Stellplätze waren gut belegt. „In Stoßzeiten hatten ich zehn bis zwanzig Anrufe am Tag auf meinem Handy“, sagt er. „Da muss man automatisch vielen Campern absagen.“ Die vorerst letzten für diese Saison kamen zur Weinlese Anfang Oktober auf seinen Hof. Ihre Verschnaufpause bis zum Frühjahr können die jungen Winzer gut gebrauchen. Trotzdem freuen sie sich schon auf die Saison 2021!

Sie kennen einen Hof, der gut zu Landvergnügen passen würde, oder möchten sich selbst anmelden? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Anmeldung.

 

 

 

Landvergnügen Newsletter

Immer auf dem Laufenden über Neuigkeiten von den Gastgebern und aus dem Landvergnügen Netzwerk